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Der SVP wird oft vorgeworfen, sie blockiere die Entwicklung und das Vorankommen der Schweiz. Ein Fortschritt kann auch in der Beobachtung und Einsicht liegen, besser nichts als das Falsche zu tun. Wie würde doch die Weitsicht und Klugheit unserer Grossväter beschnitten, hätten wir in Eile gehandelt und wären in der EU beigetreten. Kaum ein Schweizer will in der EU leben aber viele EU-Bürger in der Schweiz um hier den hart erarbeiteten und besonnenen Wohlstand zu ernten. Der Schweizer Franken im Vergleich zum Euro und Dollar, zeigt die wirtschaftliche Stärke durch seinen jährlich steigenden und überlegenen Wechselkurs.

Die Flut von neuen Gesetzen ist kaum mehr überschaubar. So müssen wir uns auf gesetzliche Veränderungen konzentrieren die Massgeblich wirken, also von grosser Bedeutung sind, um so nachfolgende Gesetze zu beeinflussen und in die richtige Richtung zu lenken.

Gesetze sollen einen rollenden und dynamischen Charakter erhalten. Bestehende oder alte Gesetze sollen durch neue zeitgemäss angepasste abgelöst werden. Ein Kumulieren von Gesetzen und Vorschriften erschwert die Übersicht, verlangsamt das System und verursacht hohe Verwaltungskosten. Abgesehen vom Verwaltungsapparat, der kaum mehr zurückgebaut werden kann. Es ist mir ein grosses Anliegen, eine Staatquote von unter 32%, wie sie von 2011-2019 erzielt wurde, anzustreben (35,2 % des BIP im 2021).

Mehr Qualität in den Produkten und eine Stärkung der Konsumenten. Eine Waschmaschine muss bereits nach wenigen Jahren ersetzt werden. Währenddessen kann kein Strohhalm zum Trinken aus Umweltschutzgründen gekauft werden.

Themen

Energie

Zitat: «Die Politik sollte die Wissenschaft leiten, aber die Wissenschaft darf niemals politisiert werden.»

Es stellt sich nicht die Frage, ob fossile Energie die Zukunft ist. Aber die Frage des zukunftsweisenden Mix von Energie-Erzeugung entscheidet über den wirtschaftlichen Wettbewerb und folglich den Wohlstand einer Nation.

Für mich und viele von uns ist es nur schwer nachzuvollziehen, wie ein CO2-Molekül, das zu 0,04% in der Luft messbar ist, das Klima beeinflussen kann. Der Anteil der Schweiz an diesem CO2 beträgt nur 1/1’000’000’000 Moleküle. Trotzdem zerbrechen wir uns darüber den Kopf. Diese Moleküle werden unter Laborbedingungen nachgewiesen. Anschliessend wird mittels komplexer Modellrechnungen spekuliert, ob diese winzige Menge in den nächsten 30 Jahren das Klima entscheidend verändert.

Zum einen ist bereits eine Wettervorhersage für drei Tage nur begrenzt genau und zum andern wirkten die Modellrechnungen zur Corona-Pandemie eher frustrierend ungenau. Dass die Medien aus dem gefüllten Sack von Modellen noch das unwahrscheinlichste veröffentlichen, schickt das Vertrauen der einst so revolutionären Wissenschaft vollends in den Keller.

Wir haben in der Schweiz zwar keine Rohstoffe aber viel Wasser zur Stromerzeugung. Generell war bis anhin die Stromerzeugung nie ein wirkliches Problem. Nur während den Wintermonaten von Oktober bis Februar musste der Strom stets aus dem Ausland dazugekauft werden. Dies soll sich unbedingt ändern, wir müssen zu 100% autonom werden. Wenn wir Überschüsse produzieren ist ein Export sicher wirtschaftlich interessant. Müssen wir allerdings die Weihnachtbeleuchtung ausschalten, damit noch mehr während einer Hochpreisphase zum Export bereit steht, liegt in der Adventszeit nicht nur die Aussentemperatur sondern auch die Stimmung der Bevölkerung auf Tiefkühlniveau.

So fordere ich intensive Forschung von unabhängiger, grundlastfähiger und günstiger Energie durch top Universitäten. Beznau 1 ist das älteste kommerziell betriebene Kernkraftwerk der Welt. Dennoch gehört es zu den Kraftwerken mit den höchsten Sicherheitsstandard weit über den international geforderten Grenzwerten. Doch ist es an der Zeit diese extrem effiziente Form von Stromerzeugung zu überdenken und dies nicht nur an den Hochschulen sondern auch ganz persönlich bei jedem von uns. Die Technologie benötigt nicht nur im Physikalischen Prozess neue Quantensprünge sondern auch in der Technologie durch Forschung. Es gibt bereits Kleinkraftwerke (70MW) mit einer «radioaktiven Zerfallskette», bei denen der Abfall nach rund 300 Jahren das Niveau von ihrer natürlichen ursprünglichen Strahlungsstärke erreicht. Diese Anlagen benötigen einen sehr geringen Schutzabstand von wenigen 100m und sind mit Modulen 1 – 12 skalierbar bis auf eine Leistung eines mittleren Kraftwerks. In den USA/Kanada aber auch in Japan besteht eine Zulassung, und bereits im 2026 soll in den USA eine Zuschaltung ans Netz erfolgen. sollte «Solche innovativen Systeme schonen die Umwelt enorm und macht unschöne und immer wieder diskutierte Überlandleitungen wie zB. im Kanton Zug von Menzingen über Baar bis Hünenberg überflüssig.

Denken wir weiter, so ist es unvorstellbar, Touristen statt der Schönheit der Schweizer Alpen, Seen und Landschaften, die von Gemeinden, Kooperationen, Bauern und Privaten gehegt und gepflegt werden, 180 Meter grosse Windräder oder Solarpanel zu präsentieren. Des Weiteren ist die Schweizer Energiepolitik derart in alle Richtungen verfahren, dass dringend neue Technologien zu suchen sind.

Das Parlament in Bern hat aus meiner Sicht die Pflicht, solche Technologien genauer zu verfolgen und über die EU-Ideologien hinaus zu denken. Ich bin überzeugt, dass Anlagen mit «Kern-Technologien der nächsten Generation» schon bald von den USA aber auch von BRICS-Staaten eingesetzt werden. Dass die Erforschung von Kernenergie in einzelnen EU-Staaten verboten ist, zeigt die Macht von nicht unabhängigen Regierungen.

Liebe Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wacht auf! Gebt der Energiewende eine Richtung nach vorne und vertraut auf die Möglichkeiten der Energie der Zukunft ohne Einschränkungen. Nur so kann der Gedanke «der Strom kommt ja aus der Steckdose» weiter leben.