Nach Tunnel-Nein: Agglomerationsprogramm und Velostreit
Situation: Das Volks-Nein zu den Umfahrungen (Zuger/Untherägeritunnel) fand im März 2024 statt. Die Debatten um das Agglomerationsprogramm (Generationsprojekte) laufen kontinuierlich; im April 2026 wurde zudem die personelle Weichenstellung im zuständigen Amt für Raum und Verkehr für die Weiterführung dieser Programme ab Herbst 2026 geregelt.
SVP: Nach dem Volks-Nein zu den Umfahrungen drängt die Linksseite auf einen massiven Ausbau von Busspuren und Velowegen im bestehenden Strassenraum. Die SVP wehrt sich gegen die künstliche Verengung von Hauptverkehrsachsen und ideologische Schikanen gegen das Auto.
Betroffenheit Walchwil: Die Verbindung nach Zug ist eine Lebensader. Zwar gibt es das kombinierte Trottoir, doch viele Velofahrer nutzen stur die Strasse. Das sorgt für gefährliche Manöver und blockiert den Pendlerverkehr. Walchwiler Kantonsräte müssen im Agglomerationsprogramm Lösungen fordern, die den Verkehrsfluss auf der Kantonsstrasse sichern, statt Autofahrer zu schikanieren.
Areal «An der Aa» (ZVB und Rettungsdienst)
Das kantonale Grossprojekt in Zug für den Rettungsdienst und die Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) verschlingt enorme Summen. Die SVP begleitet das Projekt kritisch und bekämpft Luxus-Provisorien sowie die Quersubventionierung von staatlich verordnetem, billigem Wohnraum auf dem Areal.
Betroffenheit Walchwil: Walchwil ist auf eine pünktliche ZVB-Anbindung und das rasche Eintreffen der Ambulanz im Notfall angewiesen. Unsere Kantonsräte stimmen hier über die Finanzierung ab und müssen darauf achten, dass Effizienz und Sicherheit für die Randgemeinden im Fokus stehen, nicht teure urbane Prestigebauten.
Dekarbonisierung des ÖV / E-Bus-Infrastruktur
Der Kanton Zug investiert im Rahmen des Strassenbauprogramms Millionen in die Elektrifizierung der ZVB-Busflotte und die nötige Ladeinfrastruktur. Die SVP mahnt zur Vernunft: Keine technologischen Schnellschüsse und teuren Infrastruktur-Inseln auf Kosten der Steuerzahler, solange die Effizienz nicht bewiesen ist.
Betroffenheit Walchwil: Wenn die Buslinien nach Walchwil auf E-Antrieb umgestellt werden, drohen bauliche Eingriffe im Dorf (z.B. Ladestationen an Endhaltestellen). Walchwil darf nicht ungefragt als Versuchslabor herhalten. Die SVP fordert, dass Kosten und Nutzen für die Gemeinde in einem vernünftigen Verhältnis stehen.
Spitalfinanzierung & Areal «Süd-See Zug»
Das alte Kantonsspital-Areal wird im Rahmen des Projekts «Süd-See Zug» ab 2027 neu bebaut. Gleichzeitig debattiert der Kantonsrat über die künftige Pflege- und Spitalfinanzierung. Die SVP fordert schlanke Strukturen in der Gesundheitsverwaltung, um die explodierenden Kosten im Griff zu behalten.
Betroffenheit Walchwil: Für Walchwil ist eine erstklassige, bezahlbare Spitalversorgung in Baar und Cham existenziell. Unsere Vertreter im Kantonsrat müssen sicherstellen, dass kantonale Gelder direkt in die medizinische Grundversorgung und die Pflege fliessen und nicht in der aufgeblähten Spitalbürokratie versickern.
Finanzausgleich & Verwendung der OECD-Millionen
Durch die OECD-Mindeststeuer schwimmt der Kanton Zug im Geld. Im Kantonsrat tobt ein Verteilungskampf. Die SVP kämpft vehement gegen das «Verpulvern» dieser Überschüsse für neue, dauerhafte Staatsaufgaben und fordert stattdessen die direkte Entlastung der Bürger durch konsequente Steuersenkungen.
Betroffenheit Walchwil: Walchwil hat seinen Steuerfuss gerade gesenkt. Damit die Gemeinde finanziell handlungsfähig bleibt und nicht über den kantonalen Finanzausgleich (KFA) für linke Luxusprojekte in den Städten bluten muss, müssen Walchwils Kantonsräte für Steuerdisziplin auf kantonaler Ebene einstehen.