
Meine Politik
Meine politische Grundhaltung
ist geprägt von Verantwortung, gesundem Menschenverstand und dem Respekt vor dem, was die Schweiz stark gemacht hat. Politik ist für mich nicht zuerst eine Frage von Lautstärke, sondern von Haltung. Wer politisch entscheidet, muss zuhören, abwägen und bereit sein, die Folgen seiner Entscheide mitzutragen.
Mir ist besonders in den letzten Jahren aufgefallen, dass einst logische und schlüssige Überlegungen zunehmend verdreht werden. Analogien werden sinnentfremdet gespiegelt, Begriffe umgedeutet und das Umdefinierte als das neue «Richtige» dargestellt. Unten wird zu oben, schwarz wird zu weiss, und was einst als vernünftig galt, wird heute plötzlich bekämpft.
Diese Entwicklung verunsichert nicht nur mich, sondern viele Menschen in unserer Gesellschaft. Sie spüren, dass etwas nicht mehr zusammenpasst, finden aber oft keine klare Sprache dafür. Statt Orientierung erleben sie widersprüchliche Informationen, moralischen Druck und eine Vernebelung von Zusammenhängen, die mehr verwirrt als erklärt.
Gerade deshalb braucht es tabulose Transparenz und Klarheit. Ich möchte politische Themen so einordnen, dass Menschen ihre eigenen Eindrücke wieder ernst nehmen können. Nicht jedes Unbehagen ist falsch. Nicht jede Frage ist radikal. Und nicht jeder Zweifel ist ein Angriff auf die Demokratie.
Ich stehe für eine bürgerliche, freiheitliche und schweizerisch geprägte Politik. Für mich heisst das: den Mittelstand ernst nehmen, Familien und Gewerbe entlasten, die Landwirtschaft respektieren, den Gemeinden mehr Gewicht geben und die direkte Demokratie schützen.
Mein politischer Kompass ist klar: weniger Bevormundung, mehr Eigenverantwortung; weniger Zentralisierung, mehr Vertrauen in Bürger und Gemeinden; weniger politische Mode, mehr Schweizer Wirklichkeitssinn.
Visionen
In der heutigen, gefühlt rasenden Themenwelt werden politische Fragen stets komplexer, und eine Entscheidungsfindung ist oft sehr schwierig. Es ist mir ein sehr grosses Anliegen, die Gesellschaft offener zu informieren. Dazu ist vorab eine Sensibilisierung für politische Themen sehr wichtig. Dies ist jedoch nicht genug; es braucht mehr Transparenz und Klarheit. Dies ist durch Medienbreite und einen besseren Diskurs stets erreichbar. Dafür will ich mich einsetzen: für mehr Wissen aller zu politischen Themen durch engagierte Debatten im öffentlichen Raum. Soziale Medien dürfen nicht zensiert werden: Auch kritische und vom Mainstream abweichende Meinungen müssen frei geäussert werden können. Jeder soll sich in einer grossen Medienbreite, egal zu welchen Themen wie beispielsweise Politik, Wirtschaft, Energie, aber auch Medizin oder Umwelt, eine eigene Meinung mittels lückenloser Auslegeordnung und Differenzierung bilden können. Hier sehe ich meine grösste Aufgabe, damit unser demokratisches und freiheitliches System weiterhin und noch besser funktioniert. Nur so kann das Interesse an wichtigen Themen bei jedem Einzelnen geweckt und eine Sicherheit sowie das notwendige Vertrauen durch Wissensbreite wiederhergestellt werden.


Sichten
Der SVP wird oft vorgeworfen, sie blockiere die Entwicklung und das Vorankommen der Schweiz. Ein Fortschritt kann auch in der Beobachtung und Einsicht liegen, besser nichts als das Falsche zu tun. Wie würde doch die Weitsicht und Klugheit unserer Grossväter beschnitten, hätten wir in Eile gehandelt und wären in der EU beigetreten. Kaum ein Schweizer will in der EU leben aber viele EU-Bürger in der Schweiz um hier den hart erarbeiteten und besonnenen Wohlstand zu ernten. Der Schweizer Franken im Vergleich zum Euro und Dollar, zeigt die wirtschaftliche Stärke durch seinen jährlich steigenden und überlegenen Wechselkurs.
Die Flut von neuen Gesetzen ist kaum mehr überschaubar. So müssen wir uns auf gesetzliche Veränderungen konzentrieren die Massgeblich wirken, also von grosser Bedeutung sind, um so nachfolgende Gesetze zu beeinflussen und in die richtige Richtung zu lenken.
Gesetze sollen einen rollenden und dynamischen Charakter erhalten. Bestehende oder alte Gesetze sollen durch neue zeitgemäss angepasste abgelöst werden. Ein Kumulieren von Gesetzen und Vorschriften erschwert die Übersicht, verlangsamt das System und verursacht hohe Verwaltungskosten. Abgesehen vom Verwaltungsapparat, der kaum mehr zurückgebaut werden kann. Es ist mir ein grosses Anliegen, die Staatsquote dauerhaft unter 32 % zu senken, so wie wir es im Schnitt der Jahre 2011 bis 2019 erfolgreich vorgelebt haben. Der krisenbedingte Höchststand von 35,2 % im Jahr 2021 darf nicht der Massstab sein; wir müssen den eingeschlagenen Senkungspfad von 32,5 % im Jahr 2024 über 32,2 % im Jahr 2025 jetzt im Jahr 2026 bei aktuell rund 32,0 % konsequent unter dieser Zielmarke weiterführen.“
Mehr Qualität in den Produkten und eine Stärkung der Konsumenten. Eine Waschmaschine muss bereits nach wenigen Jahren ersetzt werden. Währenddessen kann kein Strohhalm zum Trinken aus Umweltschutzgründen gekauft werden.
Positionen auf den Punkt
- Eine unabhängige Schweiz, die ihre einzigartigen Systeme und Möglichkeiten stärkt.
- Eine freie Marktwirtschaft ohne unnötige planwirtschaftliche Einschränkungen des Mittelstandes.
- Unternehmerisches Denken, das nicht nur kurzfristig handelt, sondern für Generationen Verantwortung übernimmt.
- Eine konsequent gelebte Neutralität als Grundlage unserer Sicherheit und Glaubwürdigkeit.
- Das Milizsystem, damit Politik nahe bei den Bürgern bleibt.
- Unabhängige und renommierte Universitäten, die sich in einem breiten Forschungskorridor bewegen dürfen.
- Eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit, Technologieoffenheit und Unabhängigkeit in den Mittelpunkt stellt.
- Eine Landwirtschaft, die nicht durch Ideologie geschwächt, sondern als Grundlage unserer Versorgung respektiert wird.
- Bargeld als Ausdruck von Freiheit im Alltag.
- Eine Medienbreite, die echte Meinungsbildung ermöglicht.
- Junge Menschen, die wieder politisch mitdenken und Verantwortung übernehmen.
Was ich politisch fördern möchte
- Politische Entscheidungsprozesse transparent, unabhängig und verständlich erläutern.
- Bürgerinnen und Bürger aller Generationen zum politischen Mitdenken ermutigen, über Parteigrenzen hinaus.
- Die Werte der SVP klar vertreten, ohne dogmatisch zu wirken oder den Dialog zu verweigern.
- Erfahrungen aus Bevölkerung, Mittelstand, Landwirtschaft, Gewerbe, Familien, Vereinen und Berufswelt stärker in politische Entscheidungen einbringen.
- Politische Diskussionen offener, sachlicher und mutiger führen.
- Menschen dazu motivieren, Politik nicht als etwas Entferntes zu betrachten, sondern als Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und Einfluss zu nehmen.
- Junge Menschen, Berufstätige, Eltern, Unternehmer, Senioren und Vereinsmitglieder als Teil einer lebendigen direkten Demokratie ansprechen.
- Politische Erfahrung und neue Beteiligung zusammenbringen, damit Entscheidungen nicht nur kurzfristig wirken, sondern Verantwortung gegenüber Herkunft, Gegenwart und Zukunft tragen.
- Der JSVP als Einstieg in die Politik Sichtbarkeit geben, ohne dabei zu vergessen, dass gute Politik vom Dialog aller Altersgruppen lebt.
